VERLEGEHINWEISE für AFA danolam Handläufe

 

Vor der Verarbeitung

1. Prüfen, ob das Innenmaß der Handlauf-Profile in Höhe und Breite = Weite mit dem Untergurtmaß übereinstimmt, damit der Handlauf später fest sitzt.

2. Die Untergurtmetalle müssen im Ummantelungsbereich korrosionsgeschützt, glatt und eben sein; eventuelle Schläge und Verschmutzungen sind zu entfernen.

 

 
 
 

3. Als Innendurchmesser sollen folgende Maße nicht unterschritten werden:


P 280: 10 cm
P 350: 15 cm
P 300: 12 cm
P 1627: 20 cm
P 1637: 25 cm


 
 
Erwärmen und Aufziehen
Die AFA danolam Flachhandläufe sollten vor dem Aufziehen auf ca. 80° bis 90° C erwärmt werden, damit sie weich und ge-  
schmeidig werden. Die Rundhandläufe benötigen eine entsprechende längere Vorwärmzeit.
 
 
Der Handlauf wird vom oberen Stockwerk nach unten fortlaufend aufgezogen. Das Profil wird durch den Luftführungsschlauch des Heißluftgebläses* so lange erwärmt, bis eine mühelose plastische Verformbarkeit erreicht ist. Zu starke und nur stellenweise
Erhitzungen können zu Materialschädigungen führen und sind zu vermeiden.

*Bicothermic 2001
 
 
   
 
Schweißen der AFA danolam Handlauf-Profile

   
Stumpfe Stöße und Gehrungen werden mit einer feinen Säge sauber geschnitten. Hierzu eignen sich Schneidladen mit einem T-förmigen Innensteg, auf denen das vorher erwärmte Profilende aufgeschoben wird, um beim Schneiden ein Verkanten – besonders der großvolumigen Rundlauf-Profile – zu vermeiden.
Die am Untergrund anliegenden Stoßkanten der AFA danolam Profile werden mit einer Schlichtfeile angefasst, damit sich keine Schweißwulst bildet.
Anschließend werden die Profilenden beidseitig an die aufgeheizten Flanken des
 
Schweißbetts gedrückt. Dabei erweicht das elastische Material mit leichter Rauchentwicklung und wird unter Druck so weggezogen, daß beim Aufeinandertreffen beide plastifizierten Enden miteinander verbunden werden.
 
     
  Kurz nach dem Schweißen wird der entstandene Wulst außen mit einem scharfen Messer der Form des Handlaufs angeglichen. Innen sollte der Schweißwulst so in der Fase liegen, daß er möglichst nicht nachgearbeitet werden braucht.
Endkappen für die Flachhandläufe werden aus dem Rücken eines Abfallstücks geschnitten und auf das Ende des bereits verlegten Handlaufs aufgeschweißt. Für die Anfertigung von gleichfarbigen Endkappen für die Rundhandläufe kann das Plattenprofil P 1499 eingesetzt werden.
     
  Beim Schweißen der Endkappen ist darauf zu achten, daß das AFA danolam Handlauf-Profil mindestens 5 – 6 mm (max. 6 – 8 mm, wenn kein Halteband vorhanden ist) länger ist als der Untergurt. Die Schnittstellen bei Endkappen und Gehrungen werden im kalten Zustand sauber verfeilt und mit feinem Schleifpapier verschliffen. Anschließend erfolgt eine gründliche Reinigung mit Siemand 9110 (zu beziehen beim Fachhandel) oder ähnlichen Mitteln. Nach dem Reinigen ist es zweckmäßig – bei weißen und hellgrauen Profilen unbedingt notwendig – den Handlauf mit Glättemittel, z. B. Siemacol 3030, mit nicht flusenden Lappen in einem einmaligen Arbeitsgang zu überziehen.


Eventuell entstandene Verkratzungen lassen sich durch Abreiben mit einem nicht flusenden weichen Lappen, mit Ethylacetat getränkt, beseitigen.


 


informieren Sie sich über danolam bei danner@afa-gmbh.net